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Mainzer Marktfrühstück & Kiez-Food: Der ehrliche Street-Food-Guide

Weck, Worscht un Woi am Markt, fettige Falafel in der Neustadt und der legendäre Kiez-Döner – Mainz schmeckt dreckig, ehrlich und verdammt gut. Ein kulinarischer Streifzug.

Wer Mainz nur für Fastnacht und Dom kennt, hat die Straße nie gelebt. Kulinarisch geht hier einiges, wenn man weiß, wo man suchen muss.

  1. Das heilige Marktfrühstück Jeden Samstag am Liebfrauenplatz. Es gibt nur eine Regel: Weck, Worscht un Woi (Brötchen, Fleischwurst, Wein). Du holst dir die Fleischwurst warm auf die Hand bei den Metzgerständen und den Schoppen (0,5l Weinschorle) direkt am Winzerstand. Das ist kein Schickimicki, das ist Mainzer Kulturerbe. Wer nicht um 10 Uhr morgens schon mit einem Schoppen anstößt, hat Mainz nie geliebt.

  2. Der Neustadt-Vibe: Falafel & Kebab Wenn die Sonne untergeht, zieht es alle in die Neustadt. Hier regiert der Knoblauch. Bei 'L'Olivo' gibt es die wohl knusprigsten Falafeln der Stadt – hausgemacht, frisch und mit einer Sauce, die süchtig macht. Wer den klassischen Fleisch-Absturz sucht, geht zum 'City Döner' am Hauptbahnhof. Nicht schön, aber rettet Leben um 3 Uhr nachts.

  3. Späti-Kultur & Wegbier Kein Essen ohne Begleitung. Ein echtes Mainzer Wegbier holt man sich am Kiosk in der Neustadt. Setz dich an den Gartenfeldplatz, lass dir die Sonne ins Gesicht scheinen und genieße das Leben.

Mainz ist nicht steril, Mainz ist gemütlich, durstig und hungrig. Lasst es euch schmecken, Freunde!